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Luxemburger Wort vom 9.06.2014: Bilanz des Pilotprojekts Youth4Work im Kanton Redingen


Ausbildung statt Arbeitslosigkeit

60 Jugendliche haben eine Ausbildung abgeschlossen und einen Arbeitsvertrag

(kuf) - Vor zwei Jahren startete das Syndikat „De Réidener Kanton“ das Pilotprojekt Youth4Work. Der Name ist Programm. Jugendliche im Alter zwischen 16 und 27 Jahren werden auf ihrem Weg in eine Aus- oder Weiterbildung oder ins Berufsleben unterstützt. Am vergangenen Freitag wurde eine erste Bilanz gezogen.

Die Zielgruppe sind vor allem Jugendliche aus dem Kanton Redingen, die arbeitslos oder Schulabbrecher, sehr oft aber auch beides sind. Die jungen Menschen, die neben diesen Problemen meistens eine Vielzahl anderer Sorgen mit sich schleppen, werden ganzheitlich und individuell betreut. Und die Ergebnisse der ersten Phase lassen sich zeigen.

60 Jugendliche in einem Arbeitsverhältnis

Momentan sind 107 Jugendliche bei Youth4Work aktiv eingeschrieben, wie die Leiterin des Projektes, Ariane Toepfer am vergangenen Freitag bei einer Pressekonferenz im „Atert-Lycée“ in Redingen erklärte. 60 weitere Jugendliche haben das Programm beendet und einen Arbeitsvertrag von mindestens einem Jahr unterschrieben. Die Abbruchsquote liegt bei nur fünf Prozent, das heißt neun Jugendliche haben das Projekt vorzeitig verlassen.

Carlos B. erzählt im Gespräch mit dem Luxemburger Wort von vier langen Jahren ohne Perspektive. Eigentlich wollte er eine Lehre als Bäcker machen, fand aber keinen Ausbildungsplatz und so blieb der heute 21-jährige ohne Diplom und ohne große Hoffnungen auf einen Job zu Hause. Mit Youth4Work sieht Carlos eine echte Chance auf einen Neuanfang.

Das individuelle Coaching nimmt natürlich sehr viel Zeit in Anspruch, aber die Resultate sprechen für sich. Jeder bringt seine eigene Geschichte mit, oft müssen zuerst Brände gelöscht werden. Manchmal müssen Strukturen im Umfeld geändert werden. Unter Umständen brauchen Jugendliche auch mehr Zeit, um Wissenslücken zu schließen oder auch psychologische Unterstützung.

Ariane Toepfer zeigt sich dann auch erschrocken über die sehr hohe Selbstmordrate bei Jugendlichen. Über dieses Thema werde nicht offen genug gesprochen. Sie sehe immer mehr verzweifelte Jugendliche.

"Schule muss flexibler werden"

Sehr deutlich wurde auch Arbeitsminister Nicolas Schmit, dem dieses Projekt am Herzen liegt. In den Schulen wäre ein Umdenken unumgänglich und er selbst hätte bereits erste Gespräche in diesem Sinne mit seinem Ministerkollegen Claude Meisch geführt. „Die Schule muss flexibler werden“, so Nicolas Schmit. Sollte ein Jugendlicher sich beispielsweise im Februar entschließen die Schule wieder aufzunehmen, könnte man diesen nicht auf den nächsten Herbst vertrösten.

Hier würde nicht nur Zeit für diesen jungen Menschen, sondern allgemein für die Gesellschaft verloren gehen. Die Berufsausbildung müsste unbedingt überarbeitet aber auch aufgewertet werden. Dann war es aber auch die klare Forderung vom Arbeitsminister an die Kommunalpolitiker, mehr Verantwortung zu übernehmen und ebenfalls Ausbildungsstellen in den Gemeinden zu schaffen. Dies würde nicht bedeuten, dass die Gemeinden die Jugendlichen nachher auch beschäftigen müssen.

Am Freitag wurde aber auch offiziell der neue Partner von Youth4Work vorgestellt. Der Service- Klub Lions Titanium aus Diekirch will das Projekt langfristig mit einem monatlichen Beitrag finanziell unterstützen.



 

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