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Tagesblatt Online vom 07.06.2014: "Wir glauben an die Jugend"

Seit zwei Jahren werden im Kanton Redingen durch das Projekt "Youth4Work" Jugendliche im Alter von 16 bis 25 bei ihrem Einstieg ins Berufsleben betreut. Der Akzent liegt im Coaching.
Die Projektleiterin Ariane Toepfer empfängt Jugendliche, die durch unterschiedliche Umstände, sei es Schulabbruch oder Arbeitslosigkeit, in eine schwierige persönliche Situation geraten sind.

Nachdem sich die Jugendlichen aus eigenem Entschluss an die "Youth4Work"-Beratungsstelle gewendet haben, werden in einer individuellen Unterredung die eigenen Ziele und ein persönlicher Zeitplan ausgearbeitet. Eine Talentanalyse soll helfen, anschließend die charakterlichen, sozialen und beruflichen Fähigkeiten zu stärken. Momentan nehmen 167 junge Menschen an dem Projekt teil. Doch der Bedarf an Hilfe ist so hoch, dass weitere 30 noch auf einen ersten Termin warten.

"Es mangelt an Flexibilität"

Die Unterstützung des "Lions Club Titanium Diekirch" und dem "Atert-Lycée Réiden", weiterer Partner und Unternehmen ist unerlässlich, denn nur über ein ausgedehntes Netzwerk kann das Projekt wirkungsvoll arbeiten. Jedoch bleibt es weiterhin schwierig, genügend Ausbildungs- und Arbeitsplätze im nationalen Bereich zu finden, weswegen auch in der Großregion nach Partner- Betrieben gesucht wird.

Obwohl viele ausländische Arbeitgeber Posten zu vergeben haben, stellt sich oftmals das Problem der grenzüberschreitenden Diplom-Anerkennung. Es mangele an Flexibilität, und wie Arbeitsminister Nicolas Schmit betonte, stecke die Großregion in diesem Bereich noch in den Kinderschuhen.

Auch das luxemburgische Schulsystem ist dieser Problematik bislang noch nicht gewachsen. Schulabbrechern fällt es zum Beispiel sehr schwer, sich wieder in den Schulalltag zu integrieren, genau wie Jugendlichen mit Abschluss eine Arbeit auf Probezeit größtenteils verweigert wird. Zumal die "formation professionnelle", die das Schulprogramm in Module einteilt und so einen eigentlich einfachen Einstieg ins Berufsleben garantieren soll, weist zurzeit eine hohe Misserfolgsrate auf. Hier bräuchte man dringend Veränderungen.

"Perspektivlose Jugendliche kosten"

Die über 2.000 arbeitslosen Jugendlichen in Luxemburg erhalten nicht genügend Unterstützung seitens der Gesellschaft. "Perspektivlose Jugendliche kosten die Gesellschaft 300.000 Euro", so der Präsident des Syndikats "De Réidener Kanton" Henri Mausen. Ariane Toepfer spricht des Weiteren von dem psychologischen Ausmaß, das die Verzweiflung in einer solchen Lebenslage mit sich bringen kann. Trotzdem hat das Projekt "Youth4Work" seit seinen Anfängen in 2012 erstaunliche Arbeit geleistet. 60 Jugendliche haben bis jetzt ihr selbst gesetztes Ziel mit Toepfers Hilfe erreicht und einen Arbeits- oder Ausbildungsvertrag von mindestens einem Jahr unterschrieben. Eine solche Initiative sollte auch weiterhin national und international gefördert werden.






 

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